Dienstag, 6. November 2012

Wie alles begann.

Wie kommt man zu Bonsai?

Irgendwann im Alter von 10 Jahren hatte ich mit Garten und Pflanzen noch nicht sooo viel am Hut und trotzdem grub ich einen kleinen Lindensämling aus, um daraus einen 'Bonsai' zu gestalten. Wie sich jeder vorstellen kann, wurde das nichts :-).
Dann kamen erstmal Familie, Kinder, Studium, Beruf ... und ein Garten. Herrlich ca. 1000 m² Experimentierfläche für Stauden, Obst, Gemüse, Bäume und Sträucher.
Von da an war's geschehen - es folgten eine Vielzahl an Kübelpflanzen, ausgefallene Stauden, Kakteen, Palmen, Kamelien ... und eben auch die ersten Bonsais.
Und die machten sich allmählich immer breiter und verdrängten nach und nach Kakteen, Palmen - nur die Liebe zu Kamelien und Gartenstauden tat's kein Abbruch.

Angefangen hat alles mit einem kleinen Juniperus, der all meinen Versuchen einer Gestaltung standhielt und noch heute ein treuer Begleiter ist - es ist auch der einzige Wacholder.

Ich mag Bonsais, die mich im Jahresrhythmus begleiten mit Blüten, frischem Austrieb, Blattfärbung und Fruchtbildung ... und natürlich mag ich Linden :-).
Viele meiner Bäume hab ich von der Pike auf  (Rohware vom Feld) gestaltet. Dazu zählen vor allem einheimische Laubbäume wie Hainbuche, Feldahorn, Eiche, Rotbuche, Esche, Linde oder Kastanie.
Aber auch Schlehen, Weißdorn, Rotdorn oder Steinweichsel, Apfel, Birne und Pflaume begeistern mich mit ihren Blüten und Früchten jedes Jahr neu.

Kiefern ? - hab ich auch, aber nur wenige :-) ... aber dafür gibts einige Lärchen - des Jahresrhythmus wegen.:-)

... und so kann man(n) zu Bonsai kommen, dann lasst Euch mal überraschen wie's weiter geht und was hier kommt.